„Chroobach können wir Schaffhauser noch verhindern“

Leserbrief von Herrn P. Brenner

„Chroobach können wir Schaffhauser noch verhindern, für Verenaforen ist die Sache wohl gelaufen. Zu gross war die Versuchung für die Gemeinde Tengen, Pachtzinsen abzuschöpfen und Steuereinnahmen zu kreieren. Offenbar gab es zwar kritische Stimmen zu den Monsterwindrädern, diese erschöpften sich jedoch in den – pardon – eher marginalen Problemen mit dadurch bedrohten Tierarten. Es ist bedauerlich, dass sich auch die Schaffhauser Stromversorger für ein solches Projekt hergeben, denn der produzierte volatile Strom – natürlich hoch subventioniert –  trägt nichts zur Versorgungssicherheit bei und schadet der Schweizer Wasserkraft. Vollmundig und offenbar unwidersprochen verkündet der Hegauwind-Protagonist, dass mit der Anlage Verenaforen „20’000 Personen mit Strom versorgt werden können“. Eine glatte Unwahrheit. Versorgen heisst: Bedarfsgerecht beliefern. Das kann weder Windkraft noch Photovoltaik. Diese Produktionsformen sind weder Alternativen, noch Symbionten, sondern tödliche Parasiten der konventionellen Stromerzeugung, ohne die diese Neuen Erneuerbaren Energien gar nicht existieren könnten. Woher kommt der Strom, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Die „Konventionellen“ müssen sekunden/minutengenau einspringen. Was aber, wenn diese, insbesondere die Wasserkraft, durch den subventionierten Wegwerfstrom in den Ruin getrieben werden? Es ist deswegen dem Gemeinderat von Hemishofen ein Kränzlein zu winden, dass er sich mit seinem Beschluss, keine Umzonung vorzunehmen, dem herrschenden Mainstream – man könnte es auch Hype nennen – entgegengestellt hat.“